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UNESCO-Geopark Schwäbische Alb stellt Höhlen-Forscherkarte für Kinder vor

Verfasst von am 17. Mai 2021

Kleine Höhlenforscher*innen gesucht!

Der UNESCO-Geopark Schwäbische Alb präsentiert ein neues Printprodukt: Die Höhlen-Forscherkarte für Kinder. Darin werden die zwölf Schauhöhlen und das Schaubergwerk Tiefer Stollen vorgestellt. Gleichzeitig kann man mit der Karte an den Höhlen Sticker sammeln. Die Höhlen-Forscherkarte für Kinder ist ab sofort in den Schauhöhlen/am Tiefen Stollen und den Touristinfos der Schwäbischen Alb kostenlos erhältlich. Eine PDF-Version gibt es auf www.geopark-alb.de.

Die Höhlen-Forscherkarte für Kinder ist ein gemeinsames Projekt des UNESCO-Geoparks, der zwölf Schauhöhlen- Betreiber und des Schaubergwerk-Betreibers auf der Schwäbischen Alb. Iris Bohnacker (Dipl.-Geologin und Höhlenführerin im Geopark) leitet das Netzwerk und hat das Projekt koordiniert: „Keine der Höhlen ist wie die andere, jede besitzt ihr Geheimnis. Wir wollen Kinder dazu einladen, diese mit Neugier und allen Sinnen zu entdecken. Die kindgerechte Karte bietet spannende Geschichten und viele Wissenshäppchen. Kurz: Sie macht Lust darauf, die Höhlen zu besuchen und zu erforschen“ . Für jeden Besuch bekommt man an den Schauhöhlen einen Sticker ausgehändigt. Wer es geschafft hat, alle Sticker zu sammeln, kann die Karte an den UNESCO Geopark schicken. Es winkt ein besonderes Erlebnis.

(Foto: UNSECO-Geopark Schwäbische Alb)

Wann öffnen die Höhlen bzw. das Schaubergwerk?

Traditionell öffnen am 1. Mai die Höhlen im UNESCO-Geopark Schwäbische Alb. Wie bereits 2020 musste die Eröffnung der Höhlensaison auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Auch der geplante öffentliche Pressetermin zur Vorstellung der Höhlen-Forscherkarte an der Sontheimer Höhle wurde abgesagt. Die Schauhöhlen und der Tiefe Stollen sind leider noch nicht geöffnet (Stand 11. Mai 2021). Die Corona-Fallzahlen und – Inzidenzen in den jeweiligen Landkreisen entwickeln sich dynamisch. Wer einen Höhlenbesuch in nächster Zeit plant, sollte sich deshalb auf den jeweiligen Webseiten der einzelnen Höhlen nach dem aktuellen Stand erkundigen.

„Bereits 2020 haben die Höhlenbetreiber ausgefeilte Hygienekonzepte erarbeitet, die sich in der Praxis bewährt haben. Wir hoffen, dass die Höhlen nun bald öffnen können und Familien mit der Höhlen-Forscherkarte auf Entdecker-Tour gehen können“, sagt Ulrich Ruckh (Geopark-Vorsitzender).

Hier die Web-Adressen der Höhlen:

Bärenhöhle und Nebelhöhle (Sonnenbühl): www.hoehlen.sonnenbuehl.de Charlottenhöhle (Giengen-Hürben): www.hoehlenerlebniswelt.de Gutenberger Höhle und Gußmannshöhle (Lenningen): www.lenningen.de Hohle Fels (Schelklingen): www.schelklingen.de

Kolbinger Höhle (Mühlheim): www.albverein-kolbingen.de Olgahöhle (Lichtenstein-Honau): www.olgahoehle.de Schertelshöhle (Westerheim): www.westerheim.de Sontheimer Höhle (Heroldstatt): www.sontheimer-hoehle.de Tiefenhöhle (Laichingen): www.tiefenhoehle.de

Tiefer Stollen (Aalen-Wasseralfingen): www.bergwerk-aalen.de Wimsener Höhle (Hayingen-Wimsen): www.wimsen.de

(Quelle/Foto: UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb)