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Stadt im Wandel – Göppingen in den Jahren 1955 bis 1980

Verfasst von am 4. Juli 2024

Es war eine bewegte Zeit, die Göppingen in dem Vierteljahrhundert zwischen 1955 und 1980 durchlebte. Vieles hat sich damals tiefgreifend und grundlegend verändert. Dies thematisiert eine neue Sonderausstellung im Städtischen Museum im Storchen, die am Mittwoch, 10. Juli, um 19 Uhr, im Foyer des Museums eröffnet wird.

Die bis zum 3. November laufende Schau trägt den Titel „Stadt im Wandel – Göppingen in den Jahren 1955 bis 1980“ und ist aus einem zeitgeschichtlichen Projekt des Stadtarchivs hervorgegangen, das nun in einem Buch gleichen Namens seinen Abschluss gefunden hat. Die Präsentation dieses Bandes wird eine Woche später, am 17. Juli, stattfinden. 

Vor allem das Gesicht der Stadt wandelte sich. Teile des alten Göppingen verschwanden für immer zugunsten moderner, häufig in die Höhe strebender Gebäude und neue Siedlungsbereiche um die Kernstadt und speziell in den Stadtbezirken entstanden. Bis heute dominieren Bauten dieser Zeit das Bild der Stadt. 

Aber nicht nur Baukultur und Architektur der 1950er, -60er und -70er Jahre prägten Göppingen zukunftsweisend. Auch im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich war die genannte Ära bedeutsam, die sich weitgehend mit der Amtszeit des umtriebigen Oberbürgermeisters Dr. Herbert König deckte. OB König war bestrebt, Göppingen nicht nur in baulicher, sondern in einer umfassenden Weise zu der „Filstalmetropole“ zu machen. Zahlreiche bis in die Gegenwart wirkende Ideen und Initiativen gehen auf ihn zurück. So schloss OB König zum Beispiel die Städtepartnerschaften mit Foggia und Klosterneuburg oder verlieh dem Maientag sein heutiges Gepräge. Aber auch die Stadtgesellschaft entwickelte bemerkenswerte und bisweilen nachhaltige Aktivitäten. Aus einem Schultheaterprojekt, der „Dram.AG“, heraus, machte so mancher Göppinger Sprössling später eine erfolgreiche künstlerische Berufskarriere.  

Damit schließt sich gewissermaßen ein weiterer Kreis, feiert das Museum im Storchen doch in diesem Jahr ein Jubiläum: Das Haus feiert diesen Sommer seinen 75. Geburtstag, so dass die Sonderausstellung dieses Jubiläum zum Anlass nimmt, auf die für Göppingen in vielerlei Hinsicht dynamischen Jahre zwischen 1955 und 1980 zu blicken. Dabei gliedert sich die Schau in zwei Teile: Neben einem Kinoraum, in dem zeitgenössische Filme mit Göppinger Bezügen zu sehen sind, führen vor allem großformatige Fotos, aber auch Objekte aus der Zeit, den Wandel Göppingens in dieser Phase der Stadtgeschichte vor Augen.

Nach Grußworten durch die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet wird der Leiter von Archiv und Museen, Dr. Dominik Gerd Sieber, in die Ausstellung einführen. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Cynthia Bäuerle von der Jugendmusikschule Göppingen.  Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm, bestehend aus einem Vortrag und Führungen, das dem Ausstellungsflyer sowie der Homepage des Museums entnommen werden kann. Darüber hinaus wird wie bereits erwähnt, am 17. Juli das stadtgeschichtliche Lesebuch, das den gleichen Namen wie die Sonderausstellung trägt, vorgestellt.

 

(Quelle: Stadt Göppingen / Foto: radiofips)


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