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50er, 60er, 70er

Tags:
Zeitreise in die 50er, 60er und 70er Jahre

 

Einschalten und abschalten

Steigen Sie ein und reisen Sie mit mir in eine längst vergangene Zeit. Erleben Sie ein musikalische Zeitreise in die 50er bis 80er Jahre. Lassen Sie sich ein auf die Musik einer, – vielleicht ihrer, Generation.

Rock ’n Roll, Love, Peace, Flowerpower und Woodstock waren die Schlagwörter der 60er.Als die 50er Jahre endeten, war die Popkultur in eine neue Phase getreten. Elvis Presley hatte dem Rock ’n Roll eine weltweite Popularität verschafft, die bis dahin ihres Gleichen suchte. So wurde beispielsweise für einige Jahre der Twist zu einer dominierenden Tanzmusik. In England entstand die Beatmusik, wobei die Beatles und Rolling Stones ganz oben an der Spitze standen.

Die 70er waren musikalisch ein Jahrzehnt der Gegensätze: Disco, Punk, Jazz, Folk, Schlager und Krautrock, und ganz oben: Abba und AC/DC existierten nebeneinander.
Viele große Popstars der 70er, wie Abba, Queen, Fleetwood Mac, Janis Joplin, Jimmi Hendrix, Deep Purple, LED Zeppelin, Sweet, Black Sabbath, T. Rex, Pink Floyd, Alice Cooper führten die Charts an und hielten sich dort über Jahre.
Besonders schillernd war der Glitter und Glamrock der 70er Jahre, welcher Musik und Mode gleichermaßen beeinflusste. Die Auftritte waren bunt und farbenprächtig. Bekannteste Protagonisten waren unter anderem: Slade, David Bowie, T. Rex, Roxy Music. Ende der 70er kamen Gruppen wie Bonny M, Chic, Silver Convention, Donna Summer in die weltweiten Charts, und der Discosound war geboren. Für den absoluten Höhepunkt der weltweiten Discowelle sorgten dann aber die Bee Gees, bereits bekannt aus den 60ern.
Die Discomusik hatte sich aber ursprünglich Mitte der 70er Jahre in den USA entwickelt. Aus Funk und Soul entstand der Discosound. Earth Wind and Fire, Kool and the Gang, The Temptations und James Brown waren die Vorreiter des Discosounds. Er wurde zur Massenbewegung 1977 mit dem Soundtrack der Bee Gees zum John-Travolta-Film „Saturday Night Fever“. Somit kam die Discowelle ins Rollen und schwappte in die 80er Jahre.

Die 80er brachten die Synthie-Pop-Gruppen, wie Depeche Mode, Pet Shop Boys, Erasure und Kraftwerk. Die Bezeichnung „Pop“ etablierte sich nun endgültig als Genre-Oberbegriff.
Bisher hatte innerhalb der Popmusik eine Trennung zwischen Schwarz und Weiß geherrscht. Doch nach Michael Jacksons Thriller-Album gab es kein Halten mehr; auf dieser Platte waren alle Grenzen gesprengt. Scheinbar kunterbunt gemischte Elemente aus Funk, Soul, Hardrock oder Synthie-Pop ergaben eine Einheit, die restlos überzeugte.
Ein besonderes Pop-Phänomen bildete ab 1980 die Neue Deutsche Welle, die es schon Ende der 70er im Underground gab.
Italien brachte den Italo Disco Sound in die Diskotheken. Aus Amerika kam der Rap, Break Dance und so weiter.


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