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Präventionsnetzwerk geht an den Start

Verfasst von am 22. Dezember 2021

 „Brücken für ein chancenreiches Leben“ 

Jedes vierte Kind in der Stadt Göppingen lebt in Armut. Diese Zahl ist seit Jahren stagnierend, weshalb die Stadt Göppingen sich dieser Thematik intensiv widmen möchte. Bereits im September 2021 hat die Stadtverwaltung Göppingen durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg die Förderzusage für den Aufbau eines Präventionsnetzwerks gegen Kinderarmut mit dem Titel „Brücken für ein chancenreiches Leben“ erhalten. Die Förderung ist Teil der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“.

Ziel des Präventionsnetzwerks ist es, alle Akteur/-innen, die mit der Thematik Kinderarmut in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert sind, zu vernetzen. Zum 1. November 2021 hat die Koordinationsstelle für das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut in Göppingen nun die Arbeit aufgenommen. Helena Schniepp koordiniert das Gesamtprojekt für die Stadt Göppingen. Sie wird eine Bestandsaufnahme und gleichzeitige Bedarfsanalyse durchführen um bestehende Angebote in Göppingen bekannter zu machen und mögliche ungedeckte Bedarfe zu ermitteln. Damit Hilfe und Unterstützung letzten Endes dort ankommen, wo sie benötigt werden, nämlich in den Familien, werden für den gesamten Förderzeitraum Projekte und Aktionen geplant.

Karin Kaese übernimmt innerhalb des Präventionsnetzwerks als pädagogische Fachkraft im Kinderhaus Villa Regenbogen einen weiteren Part im Netzwerk. Gemeinsam mit ihrem Team möchte sie den Familien altersgerechte Projekte für Kinder, Unterstützung für die Eltern und Initiativen, die vor Ort angeboten werden, nahebringen und somit ihre gesellschaftliche Teilhabe stärken. Der Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft bereits ab der Platzzusage steht dabei im Fokus. Als Kooperationspartner des Netzwerks möchte das Kinderhaus Villa Regenbogen Erfahrungen sammeln, von denen alle Kitas profitieren sollen.

Die Auftaktveranstaltung des Präventionsnetzwerk Kinderarmut wird im Frühjahr 2022 stattfinden, unter der Schirmherrschaft der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet. Christina Horn, Referatsleiterin bei der Stadtverwaltung Göppingen für den Bereich Bürgerangebote und Soziales, betont die Wichtigkeit des Netzwerks für die Stadt Göppingen: „Ich freue mich sehr, dass wir endlich mit der konkreten Arbeit im Netzwerk beginnen können und hoffe auf viele Akteur/-innen, die sich aktiv am Netzwerk beteiligen und ihre Ideen einbringen, um langfristig Maßnahmen zu entwickeln, um Kinderarmut in Göppingen zu verhindern.“

Ansprechpartnerin für alle Interessierten ist Helena Schniepp, Koordinatorin Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut, Telefon 07161 650-5280, E-Mail HSchniepp@goeppingen.de, Internet www.goeppingen.de.

 

(Quelle: Stadt Göppingen)