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Bayern ruft Katastrophenfall aus – klingt dramatisch, ist es aber nicht

Verfasst von am 16. März 2020

Aufgrund der aktuellen Situation ruft Bayern den Katastrophenfall aus. Was sich zunächst bedrohlich anhört, ist in der Sache halb so wild. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz definiert den Begriff Katastrophe genau: „Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in so ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden, dass die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung und Leitung durch die Katastrophenschutzbehörde zur Gefahrenabwehr tätig werden“.

Und dies ist auch der Fall, wenn das Wetter mal wieder zeigt was es kann. Auch bei Hochwasser, Sturm oder starkem Schneefall wurde häufig der Katastrophenfall ausgerufen, nur war es da etwas weniger spektakulär und bezog sich nicht auf das gesamte Bundesland.

Kurz gesagt: Es geht um eine einheitliche Führung aller am Einsatz beteiligten Kräfte. Die Behörden können somit zielgerichteter und anders strukturiert als im Normalfall ihre Strategien umsetzen.

Im Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) stieg die Zahl der Infizierten auf 61 an (Stand: 16.03.2020, 18.00 Uhr). Informationen zum Umgang mit Verdachtsmomenten gibt es auf der Homepage des Landratsamtes Göppingen.

Eine Zentrale Abstrichstelle befindet sich in Eislingen. Beachten Sie, daß eine vorherige Terminvereinbarung nötig ist. Das Gesundheitsamt empfiehlt einen Test nur unter bestimmten Voraussetzungen:

  • Symptome in Verbindung mit einem Aufenthalt in einem der Risikogebiete
  • Symptome nach Kontakt zu Personen mit bestätigter Infektion

Fake-News:

Leider tauchen immer wieder Fake-News im Netz oder über andere Kanäle auf. Es ist wichtig Informationen zu verifizieren und darauf zu achten, woher sie stammen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten wie man sich im Netz sinnvoll über den aktuellen Stand der Dinge informieren kann. Seriöse Informationen erhalten Sie über die bekannten Medien-Dienste. Wir empfehlen zusätzlich die Seiten der Bundesregierung und Gesundheitsämter zu besuchen, sollten Ihnen Informationen etwas „schräg“ vorkommen.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten stellen wir für Sie über unsere Pressekontakte Informationen zur Verfügung und hoffen so unseren Beitrag in dieser Zeit zu leisten.