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Abkochgebot aufgrund bakterieller Verunreinigung des Leitungswassers

Verfasst von am 5. August 2021

Abkochgebot aufgrund bakterieller Verunreinigung des Leitungswassers in der Hochzone Aichelberg, in Gammelshausen, Heiningen, Eschenbach, Schlat, Deggingen-Reichenbach mit Aussiedlerhöfen, Eislingen, Dürnau, Bad Boll, und in Teilen von Göppingen

Göppingen, 05.08.2021- Aufgrund einer bakteriellen Belastung des Leitungswassers durch Enterokokken, Escherichia coli und Coliformen Bakterien wurde am Donnerstagnachmittag, 5. August, auf Anordnung durch das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen ein Abkochgebot für das Leitungswasser in den o.g. Gebieten erlassen. Weitere Informationen zu den betroffenen Gebieten und Straßen stellen die Gemeinden auf ihren Homepages zur Verfügung. 

 Außerdem sind Teile des Landkreises Esslingen betroffen.

Um das Leitungsnetz zu reinigen wird das Trinkwasser mit Chlor desinfiziert und das Leitungssystem kräftig gespült. Morgen wird das Trinkwasser erneut beprobt, um zu überprüfen, ob diese Maßnahmen erfolgreich sind. Erste Laborergebnisse werden für kommende Woche erwartet. Wie die Bakterien in das Leitungswasser gelangt sind, ist aktuell nicht geklärt. Weitere Sachverhaltsermittlungen hierzu laufen.

Das Abkochgebot gilt voraussichtlich bis mindestens Ende nächster Woche und kann erst nach dem Vorliegen von drei unauffälligen Trinkwasserbefunden durch das Gesundheitsamt aufgehoben werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden hierüber über die Homepage der Gemeinden sowie über die Medien informiert. Aufgrund der Dringlichkeit wurde in einigen Gemeinden zudem die Freiwillige Feuerwehr beauftragt, die Bevölkerung mittels Lautsprecherdurchsagen zu informieren. Außerdem erfolgt eine Information an die Radiosender und an die lokalen Zeitungen.

Unter folgenden Links finden Sie aktuelle Informationen zur Situation:

https://www.goeppingen.de/start/Unsere+Stadt/abkochgebot+fuer+wasser.html

https://www.goeppingen.de/start/Unsere+Stadt/Aktuelles.html

Hintergrundinfos Enterokokken und E. coli

Enterokokken und E. coli sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm von Tieren und Menschen vorkommen. Über die Ausscheidungen werden sie aber auch auf Pflanzen, im Wasser und im Erdboden nachgewiesen. Im Trinkwasser dürfen keine Enterokokken und E. coli nachgewiesen werden, sie gelten als Indikatorkeime für eine Verunreinigung des Wassers. Um vorsorglich eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen, muss beim Nachweis von Enterokokken und E. coli das Trinkwasser abgekocht werden, bis das Wasser wieder einwandfrei ist.

(Quelle: Landratsamt Göppingen)

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